Satzung

7 Mitgliederversammlung

1
Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal alle zwei Jahre einzuberufen. Mitgliederversammlungen sind nicht öffentlich.

2
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von 3 Monaten einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn die Einberufung von 20% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und Gründen verlangt wird.

3
Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch die/den Vorsitzenden unter Wahrung einer Einladefrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 25% sämtlicher ordentlicher Vereinsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet innerhalb von 4 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

4
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannte Adresse gerichtet ist.

5
Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfähige Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig.

6
Die Mitgliederversammlung ist unter anderem für folgende Aufgaben zuständig

a
Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltplanes.

b
Entgegennahmen der Jahresabrechnung und des Jahresberichtes.

c
Bestellung von zwei Rechnungsprüfern, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören, und Abnahme des Berichtes der Rechnungsprüfer.

d
Entlastung des Vorstandes.

e
Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich.

f
Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins.

g
Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

h
Ernennung von Ehrenmitgliedern.

7
Jede zusätzlich einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Ehrenmitglieder verfügen über kein Stimmrecht. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

8
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

9.
Die während der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse werden protokolliert und verlesen. Das vom Sitzungsleiter und Protokollanten unterzeichnete Protokoll gilt als Beurkundung der Beschlüsse.